BTM Höchstmengentabelle

Die BTM-Höchstmengentabelle enthält Angaben zu den Betäubungsmitteln und den maximal innerhalb von 30 Tagen verordnungsfähigen Höchstmengen für einen Patienten.

Cannabis Verordnung

Für einen Patienten darf der Arzt innerhalb von 30 Tagen bis zu zwei der folgenden Betäubungsmittel unter Einhaltung der nachstehenden festgesetzten Höchstmengen verordnen, die in der folgenden Tabelle 1 aufgeführt sind:

Höchstmengentabelle 1

 BetäubungsmittelHöchstmenge
1.Amphetamin600 mg
2.Buprenorphin800 mg
2a.Cannabisextrakt (bezogen auf den Δ9-Tetrahydrocannabinol-Gehalt)1.000 mg
3.Codein als Substitutionsmittel40.000 mg
3a.Dexamfetamin600 mg
3b.Diamorphin30.000 mg
4.Dihydrocodein als Substitutionsmittel40.000 mg
5.Dronabinol500 mg
6.Fenetyllin2.500 mg
7.Fentanyl500 mg
7a.Flunitrazepam30 mg
8.Hydrocodon1.200 mg
9.Hydromorphon5.000 mg
10.(weggefallen) 
11.Levomethadon1.800 mg
11a.Lisdexamfetamindimesilat2.100 mg
12.Methadon3.600 mg
13.Methylphenidat2.400 mg
14.(weggefallen) 
15.Morphin24.000 mg
16.Opium, eingestelltes4.000 mg
17.Opiumextrakt2.000 mg
18.Opiumtinktur40.000 mg
19.Oxycodon15.000 mg
20.Pentazocin15.000 mg
21.Pethidin10.000 mg
22.(weggefallen) 
23.Piritramid6.000 mg
23a.Tapentadol18.000 mg
24.Tilidin18.000 mg

 

Nur für Praxis und Stationsbedarf zugelassene Betäubungsmittel

Alle in Tabelle 1 enthaltenen Betäubungsmittel, darüber hinaus die folgenden:

  • Alfentanil
  • Cocain [bei Eingriffen am Kopf als Lösung bis zu einem Gehalt von 20% oder als Salbe bis zu einem Gehalt von 2%]
  • Remifentanil [bis zur Menge des durchschnittlichen Zweiwochenbedarfes der Praxis, mindestens jedoch die kleinste Packungseinheit]
  • Sufentanil [bis zur Menge des durchschnittlichen Zweiwochenbedarfes der Praxis, mindestens jedoch die kleinste Packungseinheit]

Autor: Ellen Reifferscheid (Apothekerin)

Stand: 08.04.2016

Quelle:
  • Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung vom 20. Januar 1998 (BGBl. I S. 74, 80), die zuletzt durch Artikel 2 der Verordnung vom 11. November 2015 (BGBl. I S. 1992) geändert worden ist.
  • Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz
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