Aktualisierung der Patienteninformation zu Schuppenflechte

Die Patienteninformation zu Psoriasis (Schuppenflechte) wurde vom Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) aktualisiert.

Dermatologische Untersuchung

Etwa 2 von 100 Menschen leiden an Psoriasis. Die Erkrankung ist nicht heilbar und Therapien zielen darauf ab Beschwerden zu lindern. Die aktualisierte Patienteninformation zu dieser Hauterkrankung enthält Informationen für Betroffene. Eine Definition, Auslöser, Therapie und Tipps zur Selbsthilfe werden verständlich dargestellt.

Basis für diese Patienteninformation sind unter anderem wissenschaftliche Erkenntnisse aus der S3-Leitlinie „Therapie der Psoriasis vulgaris“.

Wann und warum tritt Schuppenflechte auf?

In diesem Abschnitt werden die genetische Prädisposition sowie möglich Auslöser aufgeführt, beispielsweise:

  • Verletzte oder gereizte Haut
  • Stress und psychische Belastungen
  • Infekte
  • Rauchen
  • Bestimmte Medikamente, z. B. Betablocker
  • Veränderungen im Hormonhaushalt, z.B. in der Schwangerschaft
  • Klimatische Einflüsse.

Bei ca. jedem fünften Patienten tritt zusätzlich eine Psoriasis-Arthritis auf. Auch Komorbiditäten, etwa Diabetes, Hypertonie, Adipositas und Herzerkrankungen kommen bei Patienten mit Schuppenflechte häufiger vor als in der gesunden Bevölkerung.

Therapie von Schuppenflechte

In diesem Abschnitt werden die verschiedenen Therapieoptionen aufgezeigt. Da die Erkrankung bisher nicht heilbar ist, besteht das Therapieziel in einer möglichst langen beschwerdefreien Zeit. Die Therapie erfolgt individuell abgestimmt auf jeden Patienten.

Die Therapie wird eingeteilt in äußerliche Behandlungen, Lichtbehandlungen, innerliche Behandlung und Basisbehandlung.

Tipps zur Selbsthilfe

In diesem Abschnitt wird Betroffenen geraten die behandelnden Ärzte stets über Unverträglichkeiten und Auffälligkeiten im Therapieverlauf zu informieren. Der ungünstige Einfluss von bestimmten Lebensgewohnheiten, etwa Rauchen, Übergewicht, übermäßiger Alkoholkonsum und Stress, wird thematisiert.

Daneben wird die psychische Belastung, die für Betroffene entstehen kann, betont. Psychologische oder psychotherapeutische Hilfe kann sinnvoll sein. Auch die Teilnahme an Patientenschulungen wird empfohlen.

Download der Patienteninformation

Ärzte und medizinisches Fachpersonal können die Kurzinformationen hier kostenfrei herunterladen, ausdrucken und an Patienten geben bzw. im Wartebereich auslegen.

Autor: Dr. Melanie Klingler

Stand: 14.06.2019

Quelle:

Patienten-Information.de, abgerufen am 14.06.2019

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