Hepatitis A-E

Die Hepatitis-Formen A-E werden zu den klassischen Virushepatitiden gerechnet. Die Formen B und D zeigen einen Trend zur Chronifizierung und Leberzirrhose.

Synonyme

Leberentzündung

Definition

Hepatitis

Die Hepatitis-Formen A-E zählen zu den klassischen Virushepatitiden. Die Virushepatitis ist als systemische, akute oder chronische Virusinfektion mit überwiegender Entzündung des Leberparenchyms definiert. Eine Virushepatitis wird durch Hepatitis-Viren hervorgerufen. Von klinischer Relevanz sind die Hepatitis-Viren A-E. Besonderes Augenmerk liegt auf den Hepatitis-Formen B und C. Beide haben einen starken Trend zur Chronifizierung, was langfristig in einer Leberzirrhose endet. Ebenfalls besteht bei Hepatitis B und C ein hohes Risiko Leberzellkrebs zu entwickeln.

Hepatitis A 

Die Hepatitis A ist eine durch Infektion mit dem Hepatitis-A-Virus (HAV) ausgelöste, meist akut verlaufende Hepatitis. Das Hepatitis-A-Virus zählt zu den Picorna-Viren.

Hepatitis B

Die Hepatitis B (früher auch Serumhepatitis) ist eine von dem Hepatitis-B-Virus (HBV) verursachte Infektionskrankheit der Leber, die häufig akut (85–90 %), gelegentlich auch chronisch verläuft.  Das Hepatitis-B-Virus ist ein DNA-Virus mit mehreren verschiedenen Antigenen, die eine Immunantwort auslösen können: HBsAg,,HBcAg, HBeAg .

Hepatitis C

Die Hepatitis C verläuft meist chronisch. Sie war vor Entdeckung ihres Erregers im Jahr 1990 für eine Vielzahl von transfusionsbedingten Hepatitiden verantwortlich, da sie mit Blutprodukten übertragen wurde (sog. Posttransfusionshepatitis). Erreger der Hepatitis C ist das Hepatitis-C-Virus (HCV). Es ist ein RNA-Virus und gehört zur Gruppe der Flaviviridae. Beim Hepatitis-C-Virus sind 7 Genotypen und über 100 verschiedene Subtypen mit modifizierten Eigenschaften bekannt. Eine Mehrfachinfektion mit verschiedenen Subtypen ist möglich, eine einmalige Infektion schützt daher nicht vor erneuter Infektion.

Hepatitis D

Die Hepatitis D ist eine durch Infektion mit dem HDV (Delta-Agens) ausgelöste Virushepatitis. Das HDV ist ein Virusoid ohne eigene Hülle. Es ist für seinen Lebenszyklus auf eine gleichzeitige Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV) angewiesen. Daher lässt sich bei einer Hepatitis D neben der RNA des Viroids (HDV-RNA, HDV ist ein RNA-Virus) und spezifischen Antikörpern (Anti-HDV) das Oberflächenantigen des HBV (HBs-Ag) nachweisen.

Hepatitis E

Bei der Hepatitis E handelt es sich um eine Form der Virushepatitis, die vor allem in südostasiatischen, zentralasiatischen und indischen Regionen verbreitet ist und in unseren Breitengraden zumeist als fäkal-oral übertragene Reiseinfektion auftritt.

Weitere Virushepatitiden

Allerdings kommt es auch bei anderen viralen Erkrankungen zu einer Leberentzündung. Beispiele für Hepatitis bei nicht-klassischen Hepatitisviren:

  • Viren der Herpesvirus-Familie:
    o    Epstein-Barr-Virus (Pfeiffer-Drüsenfieber)
    o    Cytomegalievirus
    o    Herpes-simplex-Virus (bei Herpes-Sepsis)
    o    Varizella-Zoster-Virus
  • Mumpsvirus
  • Rubellavirus (Röteln)
  • Enteroviren/Coxsackieviren (Enterovirus-Hepatitis beim Neugeborenen)
  • Gelbfieber-Virus und andere Hämorrhagische Fieber-Viren.

Epidemiologie

Hepatitis A

Das HAV kommt in Südostasien, Russland, im vorderen Orient, im Mittelmeerraum, Afrika, Mittel- und Südamerika vor und wird häufig von Reisen aus diesen Ländern mitgebracht. Gelegentlich kommt es dadurch zu lokalen Ausbrüchen auch in Hepatitis A-freien Regionen.
Die beim RKI für Deutschland gemeldeten Fallzahlen haben sich seit dem Jahr 2000 folgendermaßen entwickelt (1994 zum Vergleich):

  • 1994: 5484 Erkrankte
  • 2010: 788 Erkrankte
  • 2017: 1217 Erkrankte.

Hepatitis B

Mit etwa 350 Millionen Menschen, in deren Blut das Virus nachweisbar und bei denen somit das Virus dauerhaft als Infektionsquelle präsent ist, ist die Hepatitis B weltweit eine der häufigsten Virusinfektionen. Bei etwa einem Drittel der Weltbevölkerung sind als Zeichen einer ausgeheilten HBV-Infektion spezifische Antikörper nachweisbar. In einigen asiatischen Ländern beträgt die Prävalenz etwa 15%.  In Deutschland beträgt die Inzidenz ca. 1/100.000 pro Jahr. 2017 waren 3609 Fälle von Hepatitis B beim Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldet worden, man geht aber von einer hohen Dunkelziffer aus.

Gehäuft ist in Deutschland eine Trägerschaft bei intravenös Drogenabhängigen, Homosexuellen und Personen aus dem arabischen Raum und der Türkei zu finden. Bei letzteren handelt es sich oft um angeborene Infektionen. In Ost- und Südeuropa sind bis zu 8% der Bevölkerung chronisch HBV-infiziert. Die Hälfte aller chronischen Virusträger in Deutschland hat einen Migrationshintergrund.

Hepatitis C

Die Hepatitis C ist weltweit verbreitet. Weltweit sind Schätzungen zufolge etwa 130–200 Millionen Menschen mit dem Hepatitis-C-Virus infiziert, jährlich kommt es zu über 10 Millionen Neuinfektionen.

Die Prävalenz beträgt weltweit 2,6%, in Deutschland 0,5%. In Deutschland sind 400.000 bis 500.000 Menschen davon betroffen.  2017 waren beim RKI 4.733 Fälle gemeldet.

Hepatitis D

In Deutschland ist die Hepatitis D selten. Weltweit gibt es Endemiegebiete (Süditalien, Rumänien, Türkei, Naher Osten) in denen Hepatitis B und D gehäuft gleichzeitig vorliegen. In Deutschland sind vor allem Risikogruppen von Hepatitis B betroffen (z.B. bei m Drogenabusus).

Hepatitis E

Die Virushepatitis E findet sich vor allem auf dem indischen Subkontinent, in Südost- und Zentralasien, sowie in afrikanischen Gebieten und in Mexiko. Auch in den USA und Italien wurden sporadische Erkrankungen berichtet.

Laut neueren Erkenntnissen des RKI ist das Hepatitis-E-Virus jedoch bereits seit langem auch in Mitteleuropa heimisch und wird vor allem über kontaminiertes Schweine- und Wildfleisch übertragen. In einer repräsentativen Studie an über 4.000 Probanden in Deutschland aus dem Jahr 2012 wurde eine Seroprävalenz von Anti-HEV-IgG von 16,8% festgestellt. 2017 wurden 2.902 Infizierte in Deutschland beim RKI gemeldet.

Ursachen

Hepatitis A und E

Bei den fäkal-oral übertragenen Virushepatitiden A und E ist in erster Linie verunreinigtes Trinkwasser die Ursache. In Ländern mit hohem Hygienestandard erfolgt eine Übertragung vor allem durch Kleinkinder, deren Infektion meist symptomlos verläuft. Das bedeutet, dass sowohl durch engen Personenkontakt als auch durch verunreinigtes Trinkwasser, Säfte oder ungenügend gegarte Nahrungsmittel die Viren übertragen werden können. Ein erhöhtes Risiko stellen fäkaliengedüngtes Gemüse (z. B. Salate) oder auch Meeresfrüchte (z. B. Muscheln) dar. In einigen Muschelarten kann das HAV mehrere Monate persistieren.

Hepatitis B

Hepatitis B wird hauptsächlich parenteral oder sexuell übertragen.

Die Infektiosität eines HB-Virusträgers ist abhängig von der Viruskonzentration im Blut; bei sogenannten hochvirämischen Trägern (107 bis zu 1010 HBV-Genome/ml) finden sich infektiöse Viren auch in Urin, Speichel, Samenflüssigkeit, Tränensekret, Galle und Muttermilch.

Die Eintrittspforten sind meist kleinste Verletzungen der Haut oder Schleimhaut. Daher gilt als Risikofaktor auch der ungeschützte Geschlechtsverkehr. Unter Kleinkindern kann die Infektion auch durch Kratzen oder Beißen weitergegeben werden. Auch Gegenstände des täglichen Lebens, wie zum Beispiel Rasierapparate oder Nagelscheren, mit denen man sich häufig geringfügig verletzt, können das HBV übertragen. In Ländern, in denen das Rasieren beim Barbier noch weit verbreitet ist, findet sich meist auch eine erhöhte Häufigkeit von HBV-Infektionen. Weitere wichtige Übertragungsmöglichkeiten sind auch größere Verletzungen mit Blutkontakt, z. B. bei intravenösem Drogenkonsum, Tätowierung und Piercing. Im medizinischen Bereich kann HBV durch invasive, operative Eingriffe und Verletzungen übertragen werden, so von unerkannten HBsAg-Trägern auf Patienten oder von nicht-getesteten Patienten auf medizinisches oder zahnärztliches Personal. Die Übertragung von HBV durch Blut und Blutprodukte bei einer Transfusion ist seit der Testung von Blutspenden auf anti-HBc, HBsAg und HBV-DNA in Deutschland sehr selten geworden.

In Endemiegebieten ist der wichtigste Übertragungsweg die vertikale Infektion von einer HBsAg-positiven Mutter unter der Geburt (perinatal) auf das Kind. Die perinatale Infektion hat zu 90% eine chronische Infektion des Kindes zur Folge.

Das Risiko einer Ansteckung durch eine Nadelstichverletzung mit bekannt HBsAg-positivem Indexpatient liegt bei etwa 10–30 %. Dieses Risiko ist sehr abhängig von der Viruskonzentration, unterhalb von 105 HBV-Genomen/ml ist eine solche Übertragung im medizinischen Bereich nicht nachgewiesen worden. Diese z. B. in Großbritannien bereits festgelegte Grenze hat große Bedeutung bei der Beschäftigung von HBsAg-Trägern im medizinischen Bereich.

Hepatitis C

Hepatitis C wird hauptsächlich durch Blut und andere Körperflüssigkeiten übertragen.

Das Risiko einer HCV-Ansteckung nach einer von Nadelstichverletzungen mit bekannt positiver Indexperson wird in der Literatur mit 3-10% angegeben. Es ist damit höher als das durchschnittliche Risiko der Übertragung von HIV, scheint aber wie beim HIV stark abhängig von der Virämie des Indexpatienten zu sein.

Die Hauptrisikogruppe für eine HCV-Infektion sind intravenös injizierende Drogenkonsumenten, von denen 60 bis 90% Träger von HCV sind.

Die sexuelle Übertragung der Hepatitis C ist selten. Da das Virus durch Blut übertragen wird, sind Sexualpraktiken, die ein höheres Risiko von Schleimhautverletzungen beinhalten, wie der ungeschützte Analverkehr, mit höherem Risiko behaftet. Die Häufigkeit der Übertragung des Virus von der schwangeren Mutter auf das ungeborene Kind wird bei einer komplikationslosen Entbindung auf unter 5% geschätzt. Bei einer Koinfektion mit dem HI-Virus kann die Übertragung auf bis zu 14 % steigen.

Die Inkubationszeit liegt zwischen 2 und 26 Wochen (6 Monaten).

Hepatitis D

Ursache für eine Hepatitis D ist die Infektion mit Delta-Agens des Virusoids. Dessen Übertragung erfolgt entweder parenteral auf dem Blutweg, sexuell oder perinatal.

Pathogenese

Am Beginn einer Hepatitis steht immer die Schädigung und Zerstörung der Leberzellen (Hepatozyten). Die verschiedenen Hepatitisformen unterscheiden sich bezüglich einer ursprünglichen Schädigung der Leberzellen prinzipiell nur in der Schwere und der Dauer. In der Folge der Schädigung und Entzündung bietet sich fast immer ein einheitliches Bild:

  • Freisetzung von Entzündungsmediatoren, insbesondere Zytokinen, Einwanderung von Leukozyten und Makrophagen in das Lebergewebe.
  • Beeinträchtigung oder Absterben (Nekrose) der Leberzellen, Freisetzung von Proteinen und Enzymen aus abgestorbenen Leberzellen: Anstieg der Transaminasen.
  • Einschränkung der Stoffwechselfunktionen der Leber: Störung von Hämoglobin- und Gallensäure-Stoffwechsel mit Ansammlung von unkonjugiertem, d. h. an Albumin gebundenem, Bilirubin im Blut und daraus folgender Gelbsucht (Ikterus). Durch den gestörten Energiestoffwechsel (Glykogen) kann ein Schwächegefühl resultieren. Da die Synthese von Faktoren der Blutgerinnung vermindert ist, liegt eine erhöhte Blutungsneigung vor. Weiter ist die Entfernung von freiem Ammoniak aus der Blutbahn beeinträchtigt, was eine Enzephalopathie mit dem Endstadium eines Leberkomas (Coma hepaticum) verursacht.
  • Sofern die Entzündung nicht folgenlos abheilt (Restitutio ad integrum), wird das untergegangene Lebergewebe durch Narbengewebe ersetzt – eine Leberzirrhose entsteht.

Pathohistologie

Bei einer Virushepatitis sieht man im histologischen Schnitt Leberzellnekrosen, welche − abhängig vom Erreger und vom Schweregrad der Erkrankung − die Form von Einzelzellnekrosen, multilobulären Nekrosen oder Mottenfraßnekrosen annehmen können.

Symptome

Die einzelnen Hepatitisformen zeigen im Akutstadium eine ähnliche Symptomatik. Nach der Erstinfektion mit einem Hepatitisvirus kommt es in der Regel zu einem über Tage bis Wochen andauernden Prodromalstadium mit unspezifischer und oft auch milder Symptomatik, bestehend aus:

  • Übelkeit
  • Fieber
  • Oberbauchbeschwerden
  • Inappetenz
  • Müdigkeit
  • Arthralgien
  • Myalgien.

Diese Zeichen werden häufig als grippaler Infekt verkannt.

Nach der Prodromalphase kommt es zur Lebersymptomatik mit

  • Ikterus,
  • Stuhlentfärbung
  • Pruritus
  • Druckschmerz über der Leber.

Nicht alle Symptome sind jedoch zwingend vorhanden. Die Zuordnung dieser inkonstanten Symptomatik zu einer Hepatitis ist schwierig und gelingt daher selten.

Hepatitis B

Etwa 2/3 aller Infektionen verlaufen ohne klinische Anzeichen (asymptomatisch), d. h. nur etwa ein Drittel der Infizierten zeigen nach einer Inkubationszeit von ein bis sechs Monaten die klassischen Hepatitiszeichen wie Gelbfärbung der Haut und der Skleren (Ikterus), dunklen Urin, Gliederschmerzen, Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Häufig wird nach asymptomatischen Verläufen eine leichte Abgeschlagenheit angegeben oder eine Erhöhung der Leberenzyme (Transaminasen) wird zufällig entdeckt; eine solche Infektion kann meist nur durch die Serologie erkannt werden.

Chronische Hepatitis B

Definitionsgemäß spricht man von einer chronischen Hepatitis B, wenn die Symptome einer durch HBV verursachten Leberentzündung sowie entsprechende virale Marker (positiver HBsAg-Befund) länger als sechs Monate ununterbrochen bestehen (persistieren).

Chronisch verläuft diese Erkrankung in fünf bis zehn Prozent der Fälle. Sie kann sich entweder im Anschluss an eine akute Hepatitis B entwickeln oder auch primär chronisch verlaufen. Die Chronifizierungsrate ist bei Neugeborenen mit über 90% am höchsten und nimmt mit steigendem Alter stetig ab. Noch bei vierjährigen Patienten verläuft die Hälfte aller Infektionen chronisch.

Bei etwa einem Viertel aller chronischen Hepatitis-B-Erkrankungen ist ein sich im Schweregrad steigernder (progredienter) Krankheitsverlauf zu beobachten, der dann häufig zu erheblichen Folgeschäden wie beispielsweise zu einem Leberzellkarzinom oder Leberzirrhose führt.

Hepatitis C

Aufgrund des meist symptomlosen oder symptomarmen Verlaufs (in 85 % der Fälle) wird die Hepatitis C in der Akutphase meist nicht diagnostiziert. Die Inkubationszeit beträgt zwischen 20 bis 60 Tage. Die Akutphase geht jedoch in mehr als 70% der Fälle in eine chronische Verlaufsform über. Durch die hohe Virusvariabilität und die vermutete spezifische Unterdrückung einer ausreichenden T-Zell-Antwort kommt es zu einer ständigen Vermehrung des Virus und damit zu einer chronischen Infektion.

Diagnostik

Leitbefund aller Hepatitiden ist eine Erhöhung der Transaminasen auf das 15- bis 20-fache des Maximalwertes. Zudem kommt es regelhaft zu einer Hyperbilirubinämie und dem Nachweis von Bilirubin und Urobilinogen im Urin.
Weitere Laborbefunde sind:

  • Erhöhtes Serumeisen (Hepatozyten-Nekrose)
  • vermehrte Gammaglobuline in der Serumelektrophorese
  • initial Leukopenie, später auch relative Lymphozytose.

Bei einer fulminanten Hepatitis kommt es neben den klinischen Zeichen des Leberversagens zu einer Verminderung der Cholinesterase, des Quick-Wertes und des Albumins.

Zur Diagnose der Form der Hepatitis werden in der Hepatitis-Serologie spezifische Antikörper (z.B. Anti-HBs, Anti-HBc) oder Virusbestandteile (z.B. HBs-Ag, HBV-DNA) nachgewiesen. In Abgrenzung zu einer Autoimmunhepatitis bestimmt man Autoantikörper (u.a. ANA, Lebermembran-Antikörper).

Hepatitis A

Die Diagnose wird klinisch gestellt, der laborchemische Nachweis erfolgt durch die Bestimmung des Anti-HAV-IgM im Serum bei positivem HAV-Gesamt-Immunglubulin oder IgG. Unüblich ist der direkte Erregernachweis von HAV-Antigen oder Virus-RNA mittels RT-PCR im Stuhl. Im Blutserum sind Antigen oder RNA nur für wenige Stunden nachweisbar.

Bei fast jeder HAV-Infektion ist ein geringer und vorübergehender Abfall der peripheren Immunzellen festzustellen.

Hepatitis B

Die Sicherung der jeweiligen Diagnose erfolgt über drei Hauptbestandteile, nach denen gesucht wird:

  • Virus-Antigene: Findet man noch Virus-Antigene (HBs-Ag, HBe-Ag), dann ist die Infektion nicht überstanden: Es wird eine akute oder chronische Hepatitis B vorliegen oder, im günstigsten Fall, wenn nur HBs-Ag nachweisbar ist und der Patient sonst gesund ist, ein sog. HBs-Träger-Status. Patienten mit HBe-Ag im Blut sind hoch ansteckend; aber auch bei alleinigem HBs-Ag im Blut besteht Ansteckungsgefahr.
  • Antikörper: Anti-HBs sind Zeichen einer Ausheilung. Man findet sie auch nach erfolgreicher Hepatitis-B-Impfung. Sie zeigen also eine Immunität gegen Hepatitis B an. Anti-HBc-IgM sprechen für das Vorliegen einer akuten Hepatitis. Anti-HBc-IgG findet man sowohl im späteren akuten Stadium wie auch nach Abheilung. Anti-HBe können in der Heilungsphase einer akuten Hepatitis auftreten. Ihr Auftreten bei chronischer Hepatitis zeigt eine Verbesserung und eine verminderte Ansteckungsgefahr an.
  • Virus-DNA: Wichtig für die Diagnosestellung und Verlauf bei chronischer Hepatitis. Wenig Virus-DNA im Blut spricht für eine ruhende Infektion, viel DNA für eine aktive chronische Hepatitis.

Zur korrekten Diagnose einer chronischen HBV-Infektion gehört es, die Virusmenge zu bestimmen. Denn je höher die Viruslast, desto schneller und häufiger kommt es zur Zirrhose. Auch das Leberkrebsrisiko steigt mit der Viruslast.

Hepatitis C

Die Diagnose erfolgt durch Nachweis virusspezifischer Antikörper gegen Struktur- und Nichtstrukturproteine mittels Enzymimmunoassays und Immunoblots sowie durch Nachweis von Teilen des Virusgenoms (HCV-RNA) mittels Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR). Liegen ein sicher positiver Antikörpertest und eine im Abstand von mindestens drei Monaten mehrfach negative PCR vor, so kann von einer früheren ausgeheilten Infektion ausgegangen werden.

Eine Leberbiopsie oder eine Lebersonographie können zuverlässige Aussagen über das Stadium der Gewebsschädigung treffen. Anders als bei anderen Hepatitiden sind bei Hepatitis C die Transaminase-Werte des Bluts (GGT, GPT, GOT) häufig von der Schwere bzw. dem Stadium der Erkrankung unabhängig und daher kein sicherer Marker für den tatsächlichen Krankheitsverlauf.

Therapie

Allgemeine Therapieprinzipien bei akuten Hepatitiden sind:

  • strikte Alkoholkarenz
  • Auslassen hepatotoxischer Medikamente
  • Wenn möglich keine Glukokortikoide, da diese den Krankheitsverlauf massiv verschlechtern können

Hepatitis A

Eine spezifische medikamentöse Therapie gibt es nicht. Sie ist in der Regel auch nicht erforderlich, da es in über 99% der Fälle nach ca. 4-8 Wochen zur Spontanheilung kommt. Deshalb stehen eine symptomatische Therapie und Umgebungsprophylaxe im Vordergrund.

Akute Hepatitis B

Im Akutstadium (d. h. in den ersten Monaten nach der Infektion) wird eine Hepatitis B gewöhnlich nur symptomatisch therapiert, da eine unkomplizierte akute Hepatitis B in 90–95 % der Fälle nach zwei bis sechs Wochen selbst ausheilt. Der Nachweis von Antikörpern gegen das HBsAg (anti-HBs) zeigt dies an. Mit dem Verschwinden des HBsAg und dem Auftauchen von anti-HBs (Serokonversion) gilt die Ansteckungsgefahr als überwunden.

Selten kann eine akute Hepatitis B einen schwereren Verlauf mit hoher Virämie nehmen, bei dem es zu einer Beeinträchtigung der Blutgerinnung und zu Schädigungen des Gehirns (Enzephalopathie) kommt; hier wird eine Therapie mit einem Nukleosidanalogon (z. B. Lamivudin) oder Nukleotidanalogon empfohlen. Im schwersten Fall kommt es bei rund 1% der symptomatischen Verläufe zu einem lebensbedrohlichen Verlauf (in Stunden bis wenigen Tagen), der sogenannten fulminanten Hepatitis. In diesem Fall gelten das rasche Verschwinden des HBsAg und eine Schrumpfung der Leber als ungünstige Zeichen; eine medikamentöse Therapie und intensivmedizinische Betreuung mit der Möglichkeit einer Lebertransplantation sind geboten. Die Verabreichung von Interferon ist bei jeder Form der akuten Hepatitis B kontraindiziert.

Chronische Hepatitis B

Zwei Medikamentenklassen stehen zur Verfügung:

  1. Interferon alpha (2-a oder 2-b), bevorzugt pegyliertes Interferon (Peginterferon) alpha 2-a, welches einmal wöchentlich gespritzt wird. Interferone regen das Immunsystem an, damit dieses effektiver gegen das Virus kämpft.
  2. Nukleosid- bzw. Nukleotidanaloga, die täglich als Tablette eingenommen werden. Dazu gehören Lamivudin (allerdings hohe Resistenzraten),  Adefovir, Entecavir, Telbivudin und Tenofovir. Diese Wirkstoffe behindern das Virus bei der Vermehrung.

Diese Therapien sind allerdings nicht kurativ, es ist also keine vollständige Elimination des Virus zu erwarten. Das Therapieziel ist vielmehr, den Verlauf der chronischen Hepatitis B abzumildern und das Risiko von Spätfolgen zu senken. Selten (bis zu drei Prozent) kann unter der Therapie mit (Peg-)Interferon oder den anderen Wirkstoffen auch das HBsAg aus dem Blut verschwinden und als Immunreaktion anti-HBs-Antikörper auftreten, was einer Heilung gleichkommt.

Behandelt werden muss die chronisch aktive Hepatitis B, bei der die HB-Viruslast größer als 2000 IU/ml ist, eine Transaminasen-Erhöhung um mehr als das Doppelte stattgefunden hat, sich histologisch eine Entzündungsaktivität zeigt und sonografisch, bioptisch oder durch transiente Elastographie eine Fibrose oder Leberzirrhose erkennbar ist. Bestehen diese diagnostischen Kriterien nicht, spricht man bei den Betroffenen von inaktiven Trägern und es ist zunächst nur eine Beobachtung erforderlich.

Hepatitis C 

Die Standardtherapie der chronischen Hepatitis C erfolgt pharmakologisch und orientiert sich an dem jeweiligen HCV-Genotyp. Dabei werden Wirkstoffkombinationen eingesetzt, um das Risiko viraler Resistenzen zu vermindern:

  • Genotyp 1: Sofosbuvir und Ledipasvir
  • Genotyp 2: Sofosbuvir und Ribavirin
  • Genotyp 3: Sofosbuvir, Ribavirin und Interferon
  • Genotyp 4: wie Genotyp 1
  • Genotyp 5 und 6: Ledipasvir, Sofosbuvir und Ribavirin.

Der Behandlungszeitraum hängt vom Genotyp ab und beträgt in der Regel 12 bis 16 Wochen. Als Alternative kommt bei einigen Genotypen der Einsatz von Paritaprevir, Ombitasvir und/oder Dasabuvir in Frage.

Prognose

Hepatitis A

Die Inkubationszeit dieses Virus beträgt 15 bis 50 Tage. Die Hepatitis A kann akut über mehrere Wochen bis Monate verlaufen, heilt aber von selbst aus.

Verglichen mit anderen Hepatitiden ist diese Erkrankung aber relativ milde. Besonders bei Kindern verläuft sie in der Regel harmlos, oft ganz asymptomatisch. Sie wird nur in Ausnahmefällen chronisch und führt deshalb auch nicht zu einer dauerhaften Schädigung der Leber. Die Zeit der höchsten Infektiosität liegt etwa ein bis zwei Wochen vor dem Ausbruch. Die Patienten sind jedoch bis eine Woche nach Ausbruch infektiös.

Akute Hepatitis B

In der Regel heilt eine unkomplizierte akute Hepatitis B nach zwei bis sechs Wochen klinisch aus, der Nachweis von Antikörpern gegen das HBsAg (anti-HBs) zeigt dies an. Mit dem Verschwinden des HBsAg und dem Auftauchen von anti-HBs (Serokonversion) gilt die Ansteckungsgefahr als überwunden.

Chronische Hepatitis B

Bei etwa einem Viertel aller chronischen Hepatitis-B-Erkrankungen ist ein sich im Schweregrad steigernder (progredienter) Krankheitsverlauf zu beobachten, der dann häufig zu erheblichen Folgeschäden wie beispielsweise zu einem Leberzellkarzinom oder Leberzirrhose führt. Spätestens bei Auftreten von Bewusstseinsveränderungen (sogenannte hepatische Enzephalopathie) ist die Verlegung in ein Zentrum für Lebererkrankungen angebracht.

Bei einer bösartigen Verlaufsform nach Hepatitis-B-Infektion besteht eine Letalität von 0,5–1%. Bei 5–10% der Infizierten kommt es zur Entwicklung einer chronischen Hepatitis.
Etwa fünf Prozent der HBV-Infizierten sind zusätzlich an Hepatitis D erkrankt.

Hepatitis C

Mit den neuen Virustatika-Kombinationen sind Hepatitis-C-Infektionen heute zu einem hohen Prozentsatz heilbar.

Bleibt die Infektion unbehandelt, so führt sie bei ca. einem Viertel der Patienten im Langzeitverlauf nach etwa 20 Jahren zur Leberzirrhose. Außerdem besteht ein erhöhtes Risiko für ein Leberzellkarzinom.

Prophylaxe

Hepatitis A

Da das Hepatitis A-Virus fäkal-oral übertragen wird, gelten hier besonders hygienische Grundsätze bei der Prophylaxe. Bei infizierten  Kleinkindern und Erwachsenen mit Stuhlinkontinenz erfolgt eine Isolation. Bei kooperationsfähigen Erwachsenen ist Wert auf allgemeine hygienische Maßnahmen und den angemessenen hygienischen Umgang mit Ausscheidungen zu achten. Pfleger und Familienangehörige müssen auf strikte Händehygiene achten.

Bei Fernreisen und in Endemiegebieten (das gilt auch für Teile der Mittelmeer-Anrainer) sollten als weitere Vorsorgemaßnahmen:

  • auf Meeresfrüchte, vor allem Muscheln, rohes Fleisch und Fisch möglichst verzichtet werden
  • nur zuvor abgekochtes Leitungswasser bzw. aus versiegelten Wasserflaschen getrunken werden
  • keine Eiswürfel in Getränken (da diese oft aus nicht abgekochtem Leitungswasser hergestellt werden) verwendet werden.

Impfung 

Gegen Hepatitis A kann sowohl passiv als auch aktiv immunisiert werden. Die Hepatitis-A-Schutzimpfung bietet einen über 90%-igen Schutz bei im Allgemeinen guter Verträglichkeit.

Eine Impfung wird empfohlen für:

  • Personen mit einem Sexualverhalten mit erhöhtem Expositions¬risiko; z. B. homosexuelle Männer
  • Patienten mit häufiger Übertragung von Blutbestandteilen, z. B. Hämophile
  •  Lebererkrankten
  • Bewohnern von psychiatrischen Einrichtungen oder vergleichbaren Fürsorgeeinrichtungen für Menschen mit Verhaltensstörung oder Zerebral¬schädigung
  • Reisende in Regionen mit hoher Hepatitis A-Prävalenz.

Ebenfalls sollten Personen mit erhöhtem beruflichen Expositionsrisiko, einschließlich Auszubildende, Praktikanten, Studierende und ehrenamtlich Tätige mit vergleichbarem Expositionsrisiko in folgenden Bereichen geimpft werden:

  • Gesundheitsdienst (inkl. Sanitäts- und Rettungsdienst, Küche, Labor, technischer und Reinigungsdienst, psychiatrische und Fürsorgeeinrichtungen)
  • Personen mit Abwasser¬kontakt, z. B. Kanalisations- und Klärwerks-arbeiter
  • Tätigkeit (inkl. Küche und Reinigung) in Kindertagesstätten, Kinderheimen, Behindertenwerkstätten, Asylbewerberheimen u. ä.

Reine Hepatitis-A-Impfstoffe werden zweimal intramuskulär injiziert. Die zweite Impfung erfolgt nach sechs bis zwölf Monaten und sorgt für den Langzeitschutz, wobei bereits spätestens 14 Tage nach der ersten Impfung Schutz besteht. Kinder können ab zwölf Monaten geimpft werden. Die Schutzwirkung der Impfung hält mindestens zehn Jahre.

Außerdem gibt es Kombinationsimpfstoffe, die zusätzlich gegen Hepatitis B schützen. Diese erfordern insgesamt drei Impfungen mit Nachimpfungen im Abstand von vier Wochen und sechs Monaten nach der ersten Impfung. Teilweise werden auch längere Abstände angewandt. Zur schnelleren Immunbildung kann ein schnelleres Impfschema verwendet werden. Hierbei werden Nachimpfungen nach sieben Tagen, 21 Tagen und eine vierte Impfung nach zwölf Monaten empfohlen.

Hepatitis B

Auch gegen Hepatitis B kann sowohl aktiv als auch passiv geimpft werden.

Aktive Immunisierung

Die Vakzine für die aktive Impfung besteht aus einem gentechnisch in Hefezellen exprimierten Bestandteil der Virushülle, dem HBs-Antigen. Die Anzahl der Non-Responder ist deutlich unter zehn Prozent.

Empfohlen wird von der StIKo (ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut) die Impfung gegen Hepatitis B bei:

  • allen Säuglingen und Kindern und zwar seit 1995
  • Personen in Heil- und Pflegeberufen
  • Bestatter, Thanatologen und Leichenwäscher
  • Mitarbeiter in der Pathologie
  • Dialysepatienten,
  • Promiskuitive
  • Drogenabhängige
  • Reisende in Risikogebiete.

Die Impfung wird dreimal durchgeführt:

  1. Impfung (Woche Null)
  2. Impfung (etwa einen 1 Monat später)
  3. Impfung (ein halbes Jahr bis ein Jahr nach der ersten Impfung).

Zur Kontrolle des Impferfolgs sollte 4–8 Wochen nach der 3. Impfstoffdosis Anti-HBs bestimmt werden (erfolgreiche Impfung: Anti-HBs ≥ 100 IE/l). Nach erfolgreicher Impfung sind keine weiteren Auffrischimpfungen erforderlich, außer bei Patienten mit Immundefizienz und ggf. bei Personen mit einem besonders hohen individuellen Expositionsrisiko.

Passive Immunisierung

Bei der passiven Impfung werden Hyperimmunglobuline injiziert. Diese werden  zusammen mit aktivem Impfstoff nach Kontakt mit infiziertem Material (Postexpositionsprophylaxe, z.B. nach Nadelstichverletzungen, Schleimhautkontakt usw.) und bei Neugeborenen von Hepatitis-B-positiven Müttern bis 12 Stunden nach Kontakt bzw. Geburt verabreicht. Dieser Impfschutz wird bei Neugeborenen nach dem normalen Impfschema (0. – 1. – 6. Monat) vervollständigt. Damit wird eine Immunantwort bei über 95% der Impflinge erreicht.

Da man sich nur mit Hepatitis D anstecken kann, wenn schon eine Hepatitis B vorliegt, schützt die Hepatitis-B-Impfung auch vor Hepatitis-D-Viren.
Generell wird die Impfung gut vertragen. Gelegentlich kommt es zu Rötungen an der Impfstelle. Seltener sind Fieber, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Gelenkbeschwerden. Impfschäden oder schwere allergische Reaktionen sind sehr selten.

Hepatitis C

Es gibt keine Postexpositionsprophylaxe nach einer Infektion mit Hepatitis C, wie sie bei Hepatitis B oder HIV bekannt ist. Wird Hepatitis C im ersten halben Jahr nach der Infektion entdeckt und behandelt, kann eine 24-wöchige Interferon-Therapie in mehr als 90% der Fälle zur Heilung führen, bevor die Erkrankung einen chronischen Verlauf nimmt.

Aufgrund der hohen Virusvariabilität gibt es derzeit auch noch keinen Impfstoff für die aktive Immunisierung.

Autor: Angelika Ramm-Fischer (Ärztin)

Stand: 22.02.2019

Quelle:
  1. Hepatitis A. RKI-Ratgeber Infektionskrankheiten – Merkblätter für Ärzte
     
  2. https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_HepatitisA.html
     
  3. https://www.fit-for-travel.de/impfung/hepatitis-a/
     
  4. Ständige Impfkommission: Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut – 2017/2018. In: Epidemiologisches Bulletin. Nr. 34/2017, 24. August 2017, doi:10.17886/EpiBull-2017-044.1, ISSN 1430-0265, S. 333–380, hier: 337–339 (PDF-Datei; 1,11 MB).
     
  5. S3-Leitlinie Hepatitis-B-Virusinfektion – Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). In: AWMF online (Stand 31. Januar 2011)
     
  6. Informationen des Robert Koch-Instituts zu Hepatitis B
     
  7. https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/H/HepatitisB/HepatitisB.html
     
  8. S3-Leitlinie Hepatitis-B-Virusinfektion – Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). In: AWMF online (Stand 31. Januar 2011)
     
  9. Impfempfehlung der Stiko. (PDF) Epidemiologisches Bulletin 36/2013
     
  10. S3-Leitlinie: Diagnostik und Therapie der Hepatitis-C-Virus (HCV) Infektion, AWMF-Registernummer 021/012, online: (Volltext, pdf), Stand 2018
     
  11. www.deutsche-leberstiftung.de
  • Auf Whatsapp teilenTeilen
  • Auf Facebook teilen Teilen
  • Auf Twitter teilenTeilen
  • DruckenDrucken
  • SendenSenden
Orphan Disease Finder
Orphan Disease Finder

Hier können Sie seltene Erkrankungen nach Symptomen suchen: