Patientenakte

Experten der AkdÄ haben den aktuellen Stand der Erkenntnisse analysiert und geben Empfehlungen zum Einsatz der Biosimilaars im Praxisalltag.

Das erste Biosimilar in Europa wurde im Jahr 2006 zugelassen, mittlerweile sind 29 Biosimilars verfügbar. Sie werden therapeutisch als Wachstumshormone, Insuline, Granulo- oder Erythropoese-stimulierende Faktoren, TNF-α-Inhibitoren und monoklonale Antikörper eingesetzt werden. Angesichts der Patentabläufe zahlreicher Biologika werden in den nächsten Jahren viele weitere Biosimilars verfügbar sein. Für die Bewertung von Biosimilars ist das Verständnis ihrer Besonderheiten, ihres Herstellungsprozesses und Zulassungsverfahrens eine entscheidende Voraussetzung.

Der Leitfaden Biosimilars gibt umfassende Informationen zu Biosimilars. Es werden die Unterschiede zwischen biologischen und chemischen Arzneimitteln dargestellt. Es gibt Informationen zur Austauschbarkeit von Referenzarzneimitteln und Biosimilars.

Ein Kapitel ist den Erfahrungen mit der Umstellung von Patienten auf Biosimilars (Switch, Substitution) gewidmet. Der Leitfaden enthält auch eine Übersicht aller in Deutschland verfügbaren Biosimilars sowie der im EU-Zulassungsprozess befindlichen.

Er kann direkt auf der Seite der AkdÄ heruntergeladen werden: https://www.akdae.de/Arzneimitteltherapie/LF/Biosimilars/index.html

Autor: Ellen Reifferscheid (Apothekerin)

Stand: 26.07.2017

Quelle:

Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ)