Parkinsonmutation im Reagenzglas korrigiert

Bei der behandelten Mutation handelt es sich um die häufigste Genveränderung bei Parkinson-Patienten, die sogenannte G2019S Mutation im LRRK2-Gen. Die Forscher reprogrammierten zunächst Hautzellen von Parkinson-Patienten zu humanen induzierten pluripotenten Stammzellen (hiPSC) um und differenzierten sie dann durch eine Kombination von verschiedenen Wachstumsfaktoren zu Nervenzellen.

Volle Reagenzgläser

Bei der behandelten Mutation handelt es sich um die häufigste Genveränderung bei Parkinson-Patienten, die sogenannte G2019S Mutation im LRRK2-Gen. Die Forscher reprogrammierten zunächst Hautzellen von Parkinson-Patienten zu humanen induzierten pluripotenten Stammzellen (hiPSC) um und differenzierten sie dann durch eine Kombination von verschiedenen Wachstumsfaktoren zu Nervenzellen.

Ohne Mutation keine Degeneration

Zur Korrektur der Mutation benutzten sie so genannte Zinkfinger-Nukleasen (ZFN) als kleinste molekulare Scheren. Nach der Behandlung zeigten die Zellen keine degenerativen Veränderungen mehr und verhielten sich wie gesunde Nervenzellen. Ob eine solche Technik auch an Patienten angewendet werden kann, sollen weitere Studien zeigen.

Autor: Ellen Reifferscheid (Apothekerin)

Stand: 12.03.2013

Quelle:

Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH)

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