Pembrolizumab beträchtlicher Zusatznutzen bei Lungenkrebs

Am 02. Februar 2017 gab der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) den Beschluss zu Pembrolizumab (KEYTRUDA®) im Rahmen der frühen Nutzenbewertung nach AMNOG bekannt.

Lunge

Danach liegt ein Hinweis auf einen beträchtlichen Zusatznutzen von KEYTRUDA® (Wirkstoff Pembrolizumab) für die Behandlung des lokal fortgeschrittenen oder metastasierenden nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) mit PD-L1 exprimierenden Tumoren bei Erwachsenen vor, wenn die Patienten zuvor eine Chemotherapie erhalten haben.

Begründung des G-BA

Der Beschluss wurde auf Grundlage der randomisierten, kontrollierten Zulassungsstudie KEYNOTE-10 gefasst, in der Pembrolizumab mit Docetaxel verglichen wurde. Dabei wurde folgender Zusatznutzen festgestellt:

  • Verlängerung des medianen Gesamtüberlebens um 8,2 Wochen im Vergleich zur gewählten zweckmäßigen Vergleichstherapie Docetaxel
  • Vorteil durch Verringerung von schweren unerwünschten Ereignissen
  • geringere Therapieabbruchrate aufgrund schwerer unerwünschter Ereignisse
  • Vorteile bei patientenrelevanten Endpunkten wie Alopezie, Mundschmerzen und peripherer Neuropathie.

„Dies ist bereits die zweite positive Bewertung durch den G-BA für KEYTRUDA®. Schon im letzten Jahr erhielt Pembrolizumab einen beträchtlichen Zusatznutzen bei fortgeschrittenem Melanom gegenüber dem bisherigen Goldstandard Ipilimumab“, betont Dr. Susanne Fiedler, Vorsitzende Geschäftsführerin von MSD Deutschland. „Wir freuen uns besonders, dass immer mehr Patienten mit unterschiedlichen Tumorentitäten von dieser echten Therapieinnovation profitieren können“, so Fiedler weiter.

Autor: Ellen Reifferscheid (Apothekerin)

Stand: 06.02.2017

Quelle:

MSD Sharp u. Dohme GmbH

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