Pierre Fabre Stiftung unterstützt Hilfe für Opfer von sexueller Gewalt

Die Pierre Fabre Stiftung unterstützt den Friedensnobelpreisträger Denis Mukwege, der 1999 ein Krankenhaus im Osten des Kongos gegründet hat, in dem Frauen behandelt wurden, die Opfer sexueller Gewalt wurden. Für sein menschenrechtliches Engagement erhielt er im Dezember 2018 den Friedensnobelpreis

Pierre Fabre Stifung Mukwege

Die französische Pierre Fabre Stiftung, deren Hauptaktionär der Konzern Pierre Fabre ist, hat den deutschen Niederlassungssitz in Freiburg, unterstützt Dr. Mukweges Arbeit vor Ort seit 2017 und hat auch für die nächsten zwei Jahre die finanzielle Unterstützung für alle Aktivitäten im Zusammenhang mit der medizinischen Versorgung der Frauen zugesagt.

„Dr. Denis Mukwege hat sein Leben der Verteidigung von Opfern sexueller Gewalt in Kriegszeiten gewidmet“, so der Stiftungsrat der Pierre Fabre Stiftung. Der kongolesische Chirurg und Gynäkologe und sein medizinisches Team helfen Frauen, die vergewaltigt wurden, durch rekonstruktive Operationen. 250 von 450 Betten in dem Krankenhaus von Panzi stehen den Opfern sexueller Gewalt und Frauen mit einer komplizierten gynäkologischen Krankheitsgeschichte zur Verfügung.

Das Krankenhaus in Panzi liegt in einer Konfliktzone, in der viele bewaffnete Gruppen gewalttätige Taktiken gegen die Zivilbevölkerung ausüben. Besonders gegen Frauen wird Vergewaltigung als Kriegswaffe eingesetzt. Dr. Mukwege hat ein umfassendes Pflegemodell für die Opfer sexueller Gewalt entwickelt. Dieses beinhaltet neben medizinischen Eingriffen auch psychologische, soziale und rechtliche Unterstützung.

Im April 2016 hat Mukwege ein zweites Krankenhaus in Bulenga eröffnet, das circa 165 Kilometer nördlich von Panzi liegt. In dem ebenfalls vom Bürgerkrieg betroffenen und schwer zu erreichenden Gebiet herrscht große Armut. Wie in Panzi gibt es dort ein spezielles Programm für Opfer von sexueller Gewalt und für Frauen, die an Geburtsverletzungen leiden. Durch die Pierre Fabre Stiftung wird auch in Bulenga die kostenlose Hilfe für die Frauen vor Ort sichergestellt.

Autor: Ellen Reifferscheid (Apothekerin)

Stand: 06.02.2019

Quelle:

Pressemeldung der Pierre Fabre Pharma GmbH

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