Rote-Hand-Brief Viridal

Rote-Hand-Brief Viridal

Der Hersteller informiert in einem Rote-Hand-Brief über Fehler in den Membranstopfen der Alprostadil-Glaskartuschen (Karpulen), die bei drei Chargen dieses Arzneimittels in Deutschland gefunden wurden.

Vom Rückruf betroffen sind Viridal 40 µg (Alprostadil) Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung.

Die Fehler in den Membranstopfen wurden bei drei Chargen dieses Arzneimittels in Deutschland gefunden. Die Undichtigkeit kann zu einer verringerten Wirksamkeit, lokalen Infektionen oder Irritationen führen.

Alprostadil ist ein gefäßerweiternder Wirkstoff, der in der Therapie von schweren arteriellen Durchblutungsstörungen (arterielle Verschlusskrankheit der Stadien III und IV) angewendet wird. Als Infusion wird der Wirkstoff außerdem bei Neugeborenen eingesetzt, um bei einer Transposition der großen Arterien (ein seltener angeborener Herzfehler) den natürlichen Verschluss des Ductus arteriosus Botalli zu vermeiden.

rote-hand-brief-viridal.pdf


Datum: 07.03.2017

Autor: Isabelle Viktoria Maucher (Apothekerin)

Quelle: UCB Pharma GmbH