Injektionslösung

Dies sei, so Frau Fischer, Hauptgeschäftsführerin des vfa, ein Verdienst vieler Beteiligter. Dazu gehörten neben den Patienten, die nicht die Stiefkinder der Medizin bleiben wollen auch die Politik und die forschenden Pharmaunternehmen. Sie betont aber auch, dass es noch ein langer Weg ist, bis alle seltenen Erkrankungen behandelt werden können. Mittlerweile stehen 130 Arzneimittel gegen seltene Erkrankungen zur Verfügung mit denen gerade mal ein Prozent aller seltenen Erkrankungen behandelt werden kann.

Ehe neue Arzneimittel in den Markt kommen vergehen manchmal 15 Jahre. Zudem ist die Entwicklung auch sehr kostspielig, mehrere Millionen sind häufig notwendig, ehe ein Produkt marktreif ist.

Dr. Norbert Gerbsch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BPI betont dennoch, dass die pharmazeutische Industrie sich auch weiterhin für eine Verbesserung von Diagnose und Therapie seltener Erkrankungen engagiert.

Autor: Ellen Reifferscheid (Apothekerin)

Stand: 27.02.2017

Quelle:

Bundesverband der pharmazeutischen Industrie (BPI), Verband forschender Pharma-Unternehmen