Acetylsalicylsäure

Acetylsalicylsäure ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) und der Thrombozytenaggregationshemmer.

Anwendung

Typische Anwendungsgebiete von Acetylsalicylsäure sind leichte bis mäßige Schmerzen verschiedenster Ursache sowie die Hemmung der Blutgerinnung, vor allem zur Vorsorge von Herzinfarkten oder Thrombosen. Acetylsalicylsäure, auch als ASS oder unter dem Markennamen Aspirin bekannt, gehört zu den meistverwendeten frei verkäuflichen Schmerzmitteln (Analgetika).

Wirkung

Die schmerzstillende Wirkung von Acetylsalicylsäure geht auf die Hemmung der Bildung körpereigener Prostaglandine zurück. Prostaglandine sind Botenstoffe, die einerseits an Entzündungsprozessen mitwirken und andererseits die Schmerzrezeptoren ansprechen. Durch die hemmende Wirkung der Acetylsalicylsäure lassen Entzündungen und Schmerzwahrnehmung nach.

Eine andere wichtige Wirkung von Acetylsalicylsäure ist die Hemmung der Blutgerinnung. Diesen Effekt erzielt der Wirkstoff, indem er die Funktion der kleinsten Blutzellen, der Thrombozyten, beeinflusst. Daher auch die Bezeichnung von Acetylsalicylsäure als Thrombozytenaggregationshemmer. Die blutgerinnungshemmende Wirkung von Acetylsalicylsäure setzt schon bei wesentlich geringeren Dosierungen ein als die schmerzstillende Wirkung.

Wirkstoff-Informationen

CAS-Nummer:
50-78-2
Molare Masse:
180.15 g·mol-1
Mittlere Halbwertszeit:
ca. 0.25 H
Q0-Wert:
1.0
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