Empagliflozin

Der Wirkstoff Empagliflozin wird in der Therapie von Diabetes 2 angewendet, um erhöhte Blutzuckerspiegel zu senken.

Empagliflozin: Übersicht

Anwendung

Empagliflozin kann als Monopräparat angewendet werden. Es ist zudem als fixe Kombination mit Metformin oder Linagliptin verfügbar. Die Europäische Zulassungsbehörde (EMA) hat die Wirkstoffkombination von Empagliflozin und Linagliptin im September 2016 zur Zulassung für erwachsene Patienten ab 18 Jahren gegen Diabetes mellitus Typ 2 empfohlen.

Pharmakologie

Empagliflozin gehört zur Wirkstoffgruppe der SGLT2-Hemmer. Es schaltet in der Niere selektiv den Natrium-Glucose-Cotransporter 2 (SGLT2) ab. Dadurch wird die Wiederaufnahme von Glukose in den Blutkreislauf blockiert und die Glukoseausscheidung der Nieren erhöht. Das trägt dazu bei, den erhöhten Blutzuckerspiegel bei Diabetes 2 zu senken und das Risiko für Folgeerkrankungen zu senken.

Nebenwirkungen

Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen Infektionen der ableitenden Harnwege und urogenitale Infektionen. Schwere Nebenwirkungen sind insbesondere Pankreatitis, Ketoazidose und Dehydratation sowie Hypoglykämie und allergische Reaktionen.

Wirkstoff-Informationen

CAS-Nummer:
864070-44-0
Molare Masse:
450.91 g·mol-1
Mittlere Halbwertszeit:
ca. 12.4 H
Q0-Wert:
0.7

Autor: Redaktion Gelbe Liste

Stand: 03.11.2016

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6 Präparate mit Empagliflozin
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