Epinephrin

Epinephrin ist die synthetische Form des natürlichen Stresshormons Adrenalin.

Anwendung von Epinephrin

Epinephrin wird vor allem in Notfallsituationen wie der Wiederbelebung oder Schocktherapie eingesetzt.

Wirkung von Epinephrin

Als pharmazeutischer Wirkstoff zählt Epinephrin sowohl zu den Beta-2-Sympathomimetika wie der Alpha-Sympathomimetika. Das hängt damit zusammen, dass der Wirkstoff sowohl an Alpha- wie Beta-Rezeptoren bindet. In Abhängigkeit von der Dosis und dem Ort der Bindung entfaltet Epinephrin so eine Steigerung oder Minderung der Herzfrequenz und des Blutdrucks sowie gefäßverengende und schleimhautabschwellende Eigenschaften.

Epinephrin liegt in Medikamenten vor allem als Epinephrin-Hydrochlorid oder Epinephrin-Hydrogentartrat vor.

Nebenwirkungen von Epinephrin

Die Nebenwirkungen von Epinephrin ergeben sich aus der starken zentralen Wirkung und sind überaus vielfältig. Da der Wirkstoff vor allem in Notfallsituationen eingesetzt wird, sind die Risiken der Anwendung aber gerechtfertigt.

Nutzen von Epinephrin

Epinephrin ist laut den aktuellen Leitlinien Mittel der ersten Wahl zur Behandlung des anaphylaktischen Schocks und gilt ferner als in der Notfallmedizin bestens bewährt.

Wirkstoff-Informationen

CAS-Nummer:
51-43-4
Molare Masse:
183.2 g·mol-1
Mittlere Halbwertszeit:
ca. 0.16 H
Q0-Wert:
0.7
Kindstoff(e):
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77 Präparate mit Epinephrin

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