Fenofibrat

Fenofibrat gehört zur Wirkstoffgruppe der Lipidsenker und dort zu den Fibraten.

Anwendung von Fenofibrat

Fenofibrat wird bei Fettstoffwechselstörungen eingesetzt, um Blutfettwerte und Cholesterinspiegel zu senken. Fenofibrat kann außerdem als Alternative zu Lipidsenkern aus der Wirkstoffgruppe der Statine eingenommen werden.

Oft wird Fenofibrat erweiternd zu nicht-medikamentösen Therapien wie Diäten eingenommen.

Wirkung von Fenofibrat

Fenofibrat aktiviert die PPARa-Kernrezeptoren, die die Genexpression vieler Gene regulieren. Diese Aktivierung hat folgende Auswirkung auf die Blutfettwerte:

  • Reduktion von Triglyceriden und Förderung der Aufnahme freier Fettsäuren
  • Erhöhung des HDL-Cholesterinwerts
  • Senkung des LDL-Cholesterins.

Dadurch schützt Fenofibrat den Körper vor Fettablagerungen in den Gefäßen und senkt somit das Risiko schwerer Durchblutungsstörungen und kardiovaskulärer Ereignisse.

Nebenwirkungen von Fenofibrat

Häufige Nebenwirkungen von Fenofibrat sind allergische Hautreaktionen mit Juckreiz und Muskelbeschwerden sowie Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Blähungen und Durchfall.

Nutzen von Fenofibrat – Bewertungen

Studien deuten darauf hin, dass Fenofibrat dazu beitragen kann, bei koronarer Herzkrankheit die Häufigkeit von Komplikationen wie Herzinfarkten zu verringern. Auf die Lebenserwartung bei solchen Erkrankungen scheint der Wirkstoff hingegen nicht positiv zu wirken.

Wirkstoff-Informationen

CAS-Nummer:
49562-28-9
Molare Masse:
360.83 g·mol-1
Mittlere Halbwertszeit:
ca. 24.0 H
Q0-Wert:
1.0
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