Methotrexat

Methotrexat 50 mg/2 ml Injektionslösung (Parenterale Anwendung)
Methotrexat 100 mg/ml Flüssigkonzentrat zur Infusion (Parenterale Anwendung)
Methotrexat 100 mg/ml Injektionslösung (Parenterale Anwendung)
Methotrexat (natrium) 7,5 mg/0,3 ml Injektionslösung in Fertigspritze (Parenterale Anwendung)
Methotrexat (natrium) 10 mg/0,4 ml Injektionslösung in Fertigspritze (Parenterale Anwendung)
Methotrexat (natrium) 15 mg/0,6 ml Injektionslösung in Fertigspritze (Parenterale Anwendung)
Methotrexat (natrium) 20 mg/0,8 ml Injektionslösung in Fertigspritze (Parenterale Anwendung)
Methotrexat (natrium) 25 mg/1 ml Injektionslösung in Fertigspritze (Parenterale Anwendung)

Methotrexat ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Zytostatika und wird in der Chemotherapie von Krebserkrankungen eingesetzt. Typische Anwendungsgebiete sind vor allem lymphatische und myeloische Leukämie, Brust- und Eierstockkrebs sowie unterschiedliche kleinzellige Tumorformen.

Anwendung von Methotrexat

Weitere Anwendungsgebiete von Methotrexat sind Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises wie rheumatoide Arthritis, rheumatisches Fieber, Morbus Bechterew oder Psoriasis-Arthritis sowie Bindegewebes- und Gefäßentzündungen.

Wirkung von Methotrexat

Methotrexat entfaltet seine Wirkung als Folsäure-Antagonist. Folsäure ist an zahlreichen Prozessen beteiligt, die Zellen für Teilung und Wachstum benötigen. Methotrexat hemmt Zellteilung und Zellwachstum, indem es den Folsäure-Stoffwechsel stört. Das geschieht, indem der Wirkstoff das Enzym Dihydrofolat-Reduktase (DHFR) hemmt. In der Folge können sich Krebszellen nicht vermehren – und auch das überschießende Hautzellwachstum bei Schuppenflechte lässt nach.

Die Ursachen der entzündungshemmenden Eigenschaften von Methotrexat sind noch nicht abschließend untersucht. Man geht davon aus, dass der Wirkstoff das Immunsystem hemmt und so die Symptome chronisch entzündlicher Erkrankungen lindert.

Nebenwirkungen von Methotrexat

Die Störung des Folsäure-Stoffwechsels und die Hemmung des Zellwachstums bringen auch zahlreiche Nebenwirkungen mit sich. Zu den schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen zählen Nieren- und Leberschädigungen sowie ein Mangel an Leukozyten, Erythrozyten und Thrombozyten. Insbesondere zu Beginn der Behandlung mit Methotrexat (24 bis 48 Stunden nach der ersten Gabe) kommt es zu Magen-Darm-Problemen sowie Haut- und Schleimhautveränderungen.

In Medikamenten ist der Wirkstoff als Methotrexat-Dinatrium enthalten.

Nutzen von Methotrexat - Bewertungen

Es gibt nach Angaben der Pharmazeutischen Zeitung immer wieder Berichte über versehentliche Überdosierungen von Methotrexat, die Nierenschäden begünstigen können. Häufigstes Missverständnis ist demnach, dass Patienten nicht eindringlich genug über die orale Dosierung (in der Regel einmal wöchentlich, nicht täglich) aufgeklärt werden.

Für Methotrexamed® 25 mg/ml Injektionslösung gibt es eine Indikationsänderung sowie eine Änderung der Dosierung, der Hersteller informiert über die Änderungen.

Wirkstoff-Informationen

CAS-Nummer:
59-05-2
Molare Masse:
454.46 g·mol-1
Mittlere Halbwertszeit:
ca. 2.5 H
Q0-Wert:
0.05
Kindstoff(e):
Methotrexat dinatrium (CAS 7413-34-5)
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