Olanzapin

Der Wirkstoff Olanzapin wird vor allem in der stationären Behandlung von psychisch kranken Menschen eingesetzt. Zugelassen ist das atypische Neuroleptikum für die Therapie von schizophrenen Psychosen und bipolaren Störungen.

Olanzapin 2,5 mg Tabletten (Zum Einnehmen)
Olanzapin 5 mg Schmelztabletten (Zum Einnehmen)
Olanzapin 5 mg Tabletten (Zum Einnehmen)
Olanzapin 7,5 mg Tabletten (Zum Einnehmen)
Olanzapin 10 mg Schmelztabletten (Zum Einnehmen)
Olanzapin 10 mg Tabletten (Zum Einnehmen)
Olanzapin 15 mg Schmelztabletten (Zum Einnehmen)
Olanzapin 15 mg Tabletten (Zum Einnehmen)
Olanzapin 20 mg Schmelztabletten (Zum Einnehmen)
Olanzapin 20 mg Tabletten (Zum Einnehmen)

Anwendung von Olanzapin

Der Wirkstoff Olanzapin wird vor allem in der stationären Behandlung von psychisch kranken Menschen eingesetzt. Zugelassen ist das atypische Neuroleptikum für die Therapie von schizophrenen Psychosen und bipolaren Störungen. Letzteres nur, wenn eine Behandlung mit Olanzapin in einer manischen Phase erfolgreich verlaufen ist. Mitunter wird Olanzapin auch in der Behandlung von Zwangserkrankungen und Depressionen eingesetzt. Die chemische Struktur von Olanzapin ähnelt stark dem Neuroleptikum Clozapin. Der Wirkstoff ist in den meisten Medikamenten als Olanzapin embonat-1-Wasser enthalten.

Wirkung von Olanzapin

Olanzapin entfaltet seine Wirkung, indem es im Gehirn an verschiedenen Rezeptoren für wichtige Botenstoffe andockt und diese damit blockiert. Dazu zählen die Bindungsstellen für Acetylcholin, Dopamin und Serotonin. An Alpha-1-Adrenozeptoren und Histamin-1-Rezeptoren wirkt Olanzapin hemmend.

Nebenwirkungen von Olanzapin

Während der Behandlung mit Olanzapin nehmen Patienten häufig stark zu. Das gilt als eines der Haupthindernisse für eine ausreichende Therapietreue (Compliance).
Weitere häufige Nebenwirkungen von Olanzapin sind Schläfrigkeit, erhöhte Speichelproduktion, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Magen-Darm-Beschwerden, Fettstoffwechselstörungen, Schilddrüsenunterfunktion und Störungen der Motorik mit unruhigen Bewegungen und Tics.

Nutzen von Olanzapin – Bewertungen

Die Stiftung Warentest bewertet Olanzapin als geeignet für die Behandlung von Schizophrenien und anderen Psychosen. Im Vergleich mit anderen atypischen Neuroleptika wie Aripiprazol, Quetiapin, Risperidon und Ziprasidon sei Olanzapin möglicherweise etwas besser wirksam.
In der Bewertung durch das Arznei-Telegramm schreiben die Autoren, Olanzapin unterdrücke psychotischen Plussymptome wie Halluzinationen ebenso wie Haloperidol, wirke sich auf die Minussymptome wie Apathie aber günstiger als Haloperidol aus.

Wirkstoff-Informationen

CAS-Nummer:
132539-06-1
Molare Masse:
312.44 g·mol-1
Mittlere Halbwertszeit:
ca. 35.0 H
Q0-Wert:
0.7
Kindstoff(e):
Olanzapin embonat-1-Wasser (CAS 221373-18-8)
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