Phenylalanin

Phenylalanin zählt zu den essenziellen Aminosäuren, muss also über die Nahrung zugeführt werden.

Anwendung von Phenylalanin

Die Aminosäure Phenylalanin wird in Medizinprodukten als Bestandteil von Nährlösungen zur künstlichen Ernährung verwendet.

Wirkung von Phenylalanin

Ohne diese Aminosäure können lebenswichtige Eiweiße und Neurotransmitter nicht gebildet werden.

Nebenwirkungen von Phenylalanin

Bei bestimmungsgemäßer Anwendung sind keine Nebenwirkungen von Phenylalanin zu erwarten.

Menschen mit der seltenen angeborenen Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie können Phenylalanin nicht abbauen. Daher darf die Aminosäure diesen Menschen nicht verabreicht werden. In Deutschland werden Säuglinge routinemäßig auf Phenylketonurie getestet, sodass sofort auf eine entsprechende Ernährung geachtet werden kann.

Phenylalanin ist auch ein Abbauprodukt des Zuckeraustauschstoffes Aspartam ist. Daher dürfen Patienten mit Phenylketonurie Aspartam nicht zu sich nehmen. Aus diesem Grund gilt für alle aspartamhaltigen Produkte in der EU eine Kennzeichnungspflicht.

Wirkstoff-Informationen

CAS-Nummer:
63-91-2
Molare Masse:
165.19 g·mol-1

Autor: Charly Kahle

Stand: 21.09.2017

  • Auf Whatsapp teilenTeilen
  • Auf Facebook teilen Teilen
  • Auf Twitter teilenTeilen
  • DruckenDrucken
  • SendenSenden
398 Präparate mit Phenylalanin
Orphan Disease Finder
Orphan Disease Finder

Hier können Sie seltene Erkrankungen nach Symptomen suchen: