Pyridoxin

Der Wirkstoff Pyridoxin wird vor allem in Vitaminpräparaten und Nahrungsergänzungsmitteln eingesetzt, um einem Vitamin-B-Mangel vorzubeugen.

Anwendung von Pyridoxin

In Kombination mit Doxylamin wird Pyridoxin gegen Schwangerschaftsübelkeit angewendet.

Wirkung von Pyridoxin

Die Wirkstoffe Pyridoxin, Pyridoxamin und Pyridoxal werden unter der Sammelbezeichnung Vitamin B6 zusammengefasst. Pyridoxin gehört zur Gruppe der wasserlöslichen Vitamine. Es übernimmt im Körper wichtige Funktionen. Hierzu gehören der Eiweißstoffwechsel und die Unterstützung des Immunsystems. Weiterhin beeinflusst Vitamin B6 die Blutgerinnung und die Funktionen des Nervensystems.

Der tägliche Bedarf beträgt normalerweise ca. 1 bis 2 mg. Bei sehr eiweißreicher Ernährung (etwa bei Kraftsportlern oder im Zuge einer Diät), in der Schwangerschaft und bei Einnahme der Antibabypille ist der Bedarf an Vitamin B6 höher. Aber auch dieser erhöhte Bedarf wird in der Regel durch eine ausgewogene Ernährung gedeckt.

Ein Vitamin B6 Mangel äußert sich vor allem durch Haut- und Schleimhautentzündungen wie aufgesprungene Lippen oder Mundwinkeleinrisse. Auch Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall oder Erbrechen sowie depressive Verstimmungen und Schlafstörungen können auf das Konto eines Vitamin B6 Mangels gehen.

Nebenwirkungen von Pyridoxin

Bei bestimmungsgemäßer Anwendung sind keine Nebenwirkungen von Pyridoxin zu erwarten. Mitunter kommt es bei entsprechend empfindlichen Menschen aber zu Magen-Darm-Beschwerden, Unruhe und erhöhter Lichtempfindlichkeit der Haut.

Wirkstoff-Informationen

CAS-Nummer:
65-23-6
Molare Masse:
169.18 g·mol-1
Mittlere Halbwertszeit:
ca. 360.0 H
Q0-Wert:
1.0
Kindstoff(e):
Pyridoxin hydrochlorid (CAS 58-56-0)
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