Sonidegib

Sonidegib wird in der Therapie von fortgeschrittenem Basalzellkarzinomen (BCC) eingesetzt, wenn der Tumor nicht operativ entfernt oder durch eine Strahlenbehandlung behandelt werden kann. Die Zulassung für Europa hat Sonidegib im September 2015 erhalten.

Wirkung von Sonidegib

Sonidegib gehört zur Wirkstoffgruppe der Smoothened-Rezeptor-Antagonisten. Der Wirkstoff bindet an das Membranprotein Smoothened. So blockiert Sonidegib den Hedgehog-Signalweg und unterdrückt die überaktiven Zellprozesse, die für Basalzellkarzinome typisch sind. Dadurch werden Wachstum und Verbreitung der Tumorzellen verringert.

Weitere Informationen: EU-Zulassung für Alpha1-Proteinase-Inhibitor, Dinutuximab, Sonidegib und Sebelipase alfa

Nebenwirkungen von Sonidegib

Zu den häufigsten Nebenwirkungen von Sonidegib gehören Magen-Darm-Beschwerden, Muskelkrämpfe, Muskel- und Knochenschmerzen sowie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Haarausfall und Hautreaktionen mit Juckreiz.

Da der Wirkstoff während einer Schwangerschaft schwere Missbildungen des Kindes verursachen kann, sollten Frauen während einer Therapie mit Sonidegib unbedingt zuverlässig verhüten. In der Schwangerschaft darf der Wirkstoff nicht angewendet werden.

Nutzenbewertung

Die für die EU-Zulassung maßgebliche Phase-II Studie BOLT attestiert Sonidegib eine objektive Ansprechrate von 56 Prozent. Im Mittel konnte das Tumorwachstum über 22 Monate aufgehalten werden.

Wirkstoff-Informationen

CAS-Nummer:
956697-53-3
Molare Masse:
485.5 g·mol-1
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1 Präparate mit Sonidegib

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