Venlafaxin

Venlafaxin gehört zur Wirkstoffgruppe der Antidepressiva.

Anwendung von Venlafaxin

Venlafaxin wird insbesondere zur Behandlung von Depressionen gegeben. Wegen seiner zentral beruhigenden und stimmungsaufhellenden Wirkung wird Venlafaxin zudem bei Angst- und Panikstörungen angewendet. Off-Label wird der Wirkstoff auch bei diabetischer Neuropathie sowie ADHS eingesetzt.

Wirkung von Venlafaxin

Venlafaxin entfaltet seine Wirkung als sogenannter Serotonin-Noradrenalin-Rückaufnahme-Inhibitor (SNRI). Indem Venlafaxin und sein aktiver Hauptmetabolit O-Desmethyl-Venlafaxin (ODV) die neuronale Wiederaufnahme von Serotonin und Noradrenalin verhindern, stehen an den Synapsen bzw. im synaptischen Spalt höhere Konzentrationen der Neurotransmitter zur Verfügung. Dadurch vermittelt Venlafaxin seine aktivierende und stimmungsaufhellende Wirkung.

Allerdings ist die aktivierende noradrenerge Wirkung vergleichsweise (mit Duloxetin) eher schwach ausgeprägt.

Nebenwirkungen von Venlafaxin

Die mit Abstand häufigsten Nebenwirkungen von Venlafaxin sind Mundtrockenheit, Übelkeit, Schwindel und vermehrtes Schwitzen (auch nachts). Daneben kommt es häufig zu den für Antidepressiva – und insbesondere für Serotonin-Wiederaufnahme-Inhibitoren (SSRI) typischen unerwünschten Effekten.

Wirkstoff-Informationen

CAS-Nummer:
93413-69-5
Molare Masse:
277.4 g·mol-1
Mittlere Halbwertszeit:
ca. 5.0 H
Q0-Wert:
0.45
Kindstoff(e):
Venlafaxin hydrochlorid (CAS 99300-78-4)
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149 Präparate mit Venlafaxin

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