RAS-Hemmer (Renin-Angiotensin-Hemmstoffe)

Unter dem Begriff RAS-Hemmer bzw. Renin-Angiotensin-Hemmstoffe fasst man Antihypertonika der Wirkstoffklassen ACE-Hemmer, AT1-Inhibitoren (Sartane) und Renininhibitoren zusammen.

RAS-Hemmer (Renin-Angiotensin-Hemmstoffe): Übersicht

Synonyme

Renin-Angiotensin-Hemmstoffe, Renin-Angiotensin-Hemmer

Wirkung

Hemmstoffe des Renin-Angiotensin-Systems beeinflussen die Angiotensinwirkung auf Gefäße, Nieren und Herz auf unterschiedliche Weise.

ACE-Hemmer

ACE-Hemmer blockieren die Bildung von Angiotensin II durch Hemmung der Konversion aus Angiotensin I. Außerdem wird durch sie der Abbau von Bradykinin verhindert, wodurch die vasodilatierenden und antiproliferativen Effekte von Bradykinin auf die Gefäße verlängert werden.

Zu den ACE-Hemmern gehörende Substanzen

AT1-Rezeptorantagonisten (Sartane)

AT1-Rezeptorantagonisten (Sartane) blockieren selektiv den Angiotensin1-Rezeptor. Dadurch werden die Wirkungen von Angiontensin II verhindert. Zu den Sartanen zählen folgende Wirkstoffe:

Renininhibitoren

Renininhibitoren hemmen die Bildung von Angiotensin I aus Angiotensinogen.

Zu den Renininhibitoren gehört:

Autor: Ellen Reifferscheid (Apothekerin)

Stand: 24.08.2018

Quelle:
  • Steinhilber, Schubert.Zsilavecz, Roth "Medizinische Chemie", 2. Auflage 2010
     
  • AkDÄ "Arzneiverordnungen", 22. Auflage 2009

 

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